Am Samstag, den 18. Juli 2026 findet sein offizielles Abschiedsspiel statt, bei dem Malte mit einer Mannschaft aus ehemaligen Weggefährten gegen den TUSEM antritt. Das Spiel beginnt um 19:00 Uhr in der Klaus-Schorn-Sporthalle auf der Margarethenhöhe.
Die Erlöse des Spiels sollen einem wohltätigen Zweck zugutekommen. Hier hat Malte sich für die gemeinnützige Organisation „Roter Keil“ entschieden. Der Roter Keil setzt sich seit über 25 Jahren aktiv gegen sexuelle Gewalt an Kindern und für Kindeswohl ein.
„Ich fühle mich wirklich sehr geehrt und weiß es unheimlich zu schätzen, dass der Verein mir die Chance gibt, mich doch noch aktiv auf dem Handballfeld von diesem ungemein prägenden Lebensabschnitt zu verabschieden. Die Planung hatte aus unterschiedlichen Gründen ihre Schwierigkeiten, von daher bin ich sehr glücklich, dass wir jetzt im Sommer einen passenden Termin gefunden haben. Ich freue mich sehr, dass viele alte Weggefährten und Freunde zugesagt haben, an diesem Spiel teilzunehmen. Wir werden uns intensiv vorbereiten, um auch ein vernünftiges Spiel auf die Platte bringen zu können, bei dem natürlich der Spaß im Vordergrund stehen soll. Von daher hoffe ich auf eine volle Halle und besonders auf ein hohes Spendenaufkommen, das wir für das Netzwerk Roter Keil sammeln,‘‘ so Malte Seidel.
„Es ist mir eine Ehre und zugleich ein Herzensanliegen Maltes All-Star Team als Trainer zu begleiten. Malte war immer eine Identifikationsfigur und kennzeichnet unsere Ausrichtung als Vereins und unsere Ziele. Mit Fleiß, Disziplin, Geduld, Demut und dem absoluten Willen, hat Malte es als Spieler geschafft, eine Säule unseres Bundesligateams und einer der besten Abwehrspieler der 2. Bundesliga zu werden. Mit ihm und seinem Weg identifizierten sich Kinder und Jugendliche des TUSEM und Handballer aus der ganzen Region,“ so Herbert Stauber, Sportlicher Leiter des TUSEM.
Stauber, der Malte seit der frühen Jugend beim TUSEM begleitet hat, wird beim Abschiedsspiel für die „Seidel Allstars“ als Trainer an der Seitenlinie stehen.
„Malte hat das Herz am rechten Fleck und man kann sich jederzeit auf ihn verlassen. Ihn als Teamkollegen gehabt zu haben, bedeutete maximale Integrität, Identifikation und Verlässlichkeit. Ich bin verdammt stolz auf diesen Weg und auf so eine beispielhafte sportliche wie persönliche Entwicklung.“
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