Die ersten 60 Minuten der neuen Spielzeit liegen hinter dem TuSEM. Mit einem Großteil davon war Cheftrainer Michael Hegemann durchaus einverstanden: „Wenn man sich nüchtern das Ergebnis anschaut, ist dieses erstmal frustrierend. Aber wir haben 50 Minuten lang ein respektables Auswärtsspiel beim Erstliga-Absteiger gezeigt.“ Dass am Ende dennoch eine deutliche Niederlage zu Buche stand, führt der 46-Jährige vor allem auf die Schlussphase zurück. „Die letzten zehn Minuten der Partie waren sehr schlecht und enttäuschend. Wir hätten das Spiel gerne bis zum Schluss offengehalten. Stattdessen sind wir mit einem Ergebnis zurückgefahren, an dem die Jungs durchaus zu knabbern hatten“, konstatierte Hegemann. Nun sollen im Heimspiel gegen Dormagen die ersten Punkte der Saison eingefahren werden.
TuSEM mit imposanter Heimserie – Ellwanger fraglich
Heimspiel ist dabei ein gutes Stichwort: Der TuSEM ist 15 Heimspiele in Folge ungeschlagen. Die letzte Niederlage in der Sporthalle am Hallo kassierten die Essener am 22. Oktober des vergangenen Jahres gegen den Dessau-Roßlauer HV. (29:32) Auch in dieser Saison soll die Heimstärke wieder ein Faustpfand für den TuSEM werden. Trotz der deutlichen Auftaktniederlage ist die Vorfreude auf das erste Spiel vor den eigenen Fans immens: „Das Hamm-Spiel schwebt allen irgendwo noch im Hinterkopf herum. Aber wir freuen uns auf das erste Heimspiel und wollen es vor unseren Fans besser machen. Für unsere zahlreichen Neuzugänge wird das Spiel sicherlich besonders werden“, so Hegemann. Ob der ehemalige Nationalspieler gegen Dormagen wieder auf seinen Kapitän Jonas Ellwanger setzen kann, ist indes fraglich – der Rückraumspieler laboriert weiterhin an seiner gegen Hamm erlittenen Bänderverletzung.
Dormagen verlor das erste Spiel der Saison gegen Lübbecke mit 20:25. Die Mannschaft von Cheftrainer Matthias Flohr zeigte einen couragierten Auftritt, gerade in der Defensive. Gegen den TuSEM soll auch Kapitän Patrick Hüter, der gegen Lübbecke noch gefehlt hat, wieder in den Kader zurückkehren. Für Dormagen geht es in dieser Saison um den Klassenerhalt – gegen den TuSEM wollen die Rheinländer auf alle Fälle „etwas Zählbares mitnehmen“, so Flohr.
Der TuSEM freut sich über jeden Fan, der sich am Sonntag auf den Weg in die Sporthalle am Hallo macht, um die Jungs lautstark zu unterstützen. Tickets gibt es hier online oder an den Kassen vor Ort. Für alle Daheimgeblieben gibt es die Möglichkeit, das Spiel beim neuen Medienpartner DYN der Handball-Bundesliga zu verfolgen. Alle Infos dazu unter dynmedia.com.
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