Eigentlich war es den Verantwortlichen und auch den Fans des TuSEM Essen schon seit dem Auswärtssieg beim TV Großwallstadt bewusst: Die Essener werden auch in der kommenden Saison in der zweiten Handball-Bundesliga spielen. Und doch blieben bis zuletzt kleine, rechnerische Zweifel am Klassenerhalt. Diese sind seit dem vergangenen Spieltag endgültig Geschichte: Einerseits verlor der TuS Vinnhorst, der einzige Verein, der die Essener noch hätte abfangen können, sein Auswärtsspiel beim Dessau-Roßlauer HV mit 35:42. Letztendlich geriet dieses Ergebnis aus Sachsen-Anhalt zur Nebensache. Denn der TuSEM hatte bereits am Tag zuvor aus eigener Kraft alles klargemacht. Das Spiel gegen die Eulen Ludwigshafen gewann der TuSEM deutlich. Das Team von Cheftrainer Michael Hegemann spielte sich vor allem offensiv in einen Rausch: 37 Tore sind für die Essener Rekord in dieser Spielzeit. Logisch, dass sich Hegemann selbst begeistert von der Angriffsleistung zeigte: „Das war im Angriff sicherlich eins der besten Spiele von uns in dieser Saison. Wir haben offensiv tolle Lösungen gefunden und das, was wir uns im Vorhinein vorgenommen hatten, super umgesetzt.“ Durch den Sieg steht der TuSEM nun auf elften Platz und schielt wieder in Richtung der einstelligen Tabellenplätze und einer noch möglichen Pokalteilnahme in der kommenden Spielzeit.
Negativserie gegen Nordhorn-Lingen – TuSEM hat auch den DHB-Pokal im Kopf
Rein statistisch gesehen wird es der TuSEM am Freitag allerdings schwer haben, die tabellarische Situation weiter zu verbessern. Die HSG Nordhorn-Lingen hat sich in den letzten Jahren zu einem Angstgegner der Essener gemausert. Den letzten Sieg gegen die Emsländer fuhr der TuSEM im Jahr 2018 ein. Doch die Chancen sollten am Freitag ganz gut stehen, hat doch die HSG in dieser Saison nicht immer überzeugen können. Momentan steht das Team von Trainer Frank Schumann auf dem zwölften Rang und somit einen Platz hinter dem TuSEM. Am vergangenen Spieltag gewann die HSG in eigener Halle mit 31:30 gegen den TV Hüttenberg und beendete einen Negativlauf von sechs Niederlagen in Folge. Michael Hegemann weiß um die statistischen Vorzeichen der Partie, stellt aber ganz andere Aspekte in den Vordergrund: „Die Serie interessiert mich nicht allzu, da jede Serie einmal endet. Wir wollen am Freitag natürlich punkten, vor allem, da es ein Heimspiel ist. Wir hoffen, dass wir an die Leistung in Ludwigshafen anknüpfen können.“ Auch mit Hinblick auf die kommende Spielzeit ist für den TuSEM jeder Punkt lukrativ. Hegemann weiß das und betont, dass der TuSEM die Qualifikation für den DHB-Pokal „auf alle Fälle“ schaffen will. Für das Spiel am Freitag gibt es noch Tickets im Vorverkauf unter [www.tusemessen.de/Tickets]() oder an den Abendkassen. Für Daheimgebliebene besteht die Chance, die Partie bei DYN zu verfolgen.
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