,,Es war eine sehr harte Entscheidung. Ich habe mehr als ein Drittel meines Lebens beim TUSEM gespielt. Jedoch haben sich nun meine Prioritäten geändert. Mit der anstehenden Geburt meines zweiten Kindes ist der Leistungssport für mich in den Umfängen ab Sommer nicht mehr umsetzbar und mit dem Einstieg ins Berufsleben beginnt ein neues Kapitel für meine Familie und mich. Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Trainern, Mitspielern, Mitarbeitern und vor allem Fans für die letzten 11 Jahre bedanken. Es war mir immer eine Ehre das Trikot zu tragen und das werde ich auch mit 110% bis zum Ende der Saison weiter tun‘‘, so Dennis Szczesny.
Dennis begann das Handballspielen als kleiner Junge beim TV Jahn Hiesfeld, wechselte danach zum HSC Eintracht Recklinghausen, ehe er mit 15 Jahren zum DHC Rheinland kam und dort das Sportinternat besuchte. Zur Saison 2012/13 wechselte Szczesny zum Zweitligisten TV Bittenfeld nach Stuttgart. Im Sommer 2014 schloss er sich dem TUSEM Essen an. Nach 10 Jahren bei der Ruhrpott Schmiede übernahm Dennis zu dieser Saison auch die Kapitänsbinde und führt unsere Mannschaft als Abwehrchef aufs Feld.
Ob der Klassenerhalt am letzten Spieltag in Saarlouis 2017 oder der Aufstieg in die Handball-Bundesliga 2020 - mit dem TUSEM konnte der gebürtige Dinslakener einige Erfolge feiern und emotionale Momente erleben, die ihm und allen TUSEM-Fans in Erinnerung bleiben werden.
„Dennis ist auf und neben dem Feld ein absolutes Vorbild. Er gibt immer 100 %, geht voran und übernimmt Verantwortung, weshalb wir die Lücke, die er hinterlässt, nur schwer werden schließen können. Der Entschluss, seine Karriere zu beenden, ist ihm spürbar schwergefallen, und wir werden Dennis als Spieler und als Mensch im täglichen Miteinander vermissen. Dennoch ist seine Entscheidung am Ende nur konsequent und absolut nachvollziehbar. Ich bin mir sicher, wir werden ihn auch zukünftig häufig beim TUSEM sehen“, so TUSEM-Geschäftsführer Jonathan Abbenhaus.
,,Dennis hat es über ein Jahrzehnt geschafft, das Gesicht des TUSEM zu sein. Er gehört zu den konstantesten Spielern der 2. Bundesliga und hat seine Fähigkeiten auch in der 1. Liga erfolgreich unter Beweis gestellt. Mit ihm und seinem Weg identifizieren sich viele TUSEM-Jugendspieler und junge Handballer im Ruhrgebiet. Menschlich hat er das Herz am richtigen Fleck und man kann sich jederzeit auf ihn verlassen“, sagt Herbert Stauber, Sportlicher Leiter des TUSEM, und ergänzt: „Für mich als Sportlicher Leiter und alle seine Teamkollegen steht er für maximale Identifikation und absolute Verlässlichkeit. Dennis hat sich nach jeder noch so schweren Verletzung, durch sein körperbetontes Spiel zurückgekämpft. Sein Entschluss mit dem Profihandball aufzuhören ist absolut nachvollziehbar, auch wenn es für uns eine große Lücke entsteht. Wir werden trotzdem in Kontakt bleiben. Er gehört auch weiterhin zur TUSEM-Familie und die Wege werden sich kreuzen.“
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