Kampf um das Achtelfinale: TuSEM empfängt den VfL Potsdam im DHB-Pokal

Kampf um das Achtelfinale: TuSEM empfängt den VfL Potsdam im DHB-Pokal
Vorbericht 22.09.2026
Nach der Derbyniederlage beim TSV Bayer Dormagen (26:28) steht für den TuSEM Essen gleich die nächste schwere Aufgabe bevor. Am Mittwochabend (23. September) empfangen die Essener in der zweiten DHB-Pokalrunde den VfL Potsdam in der Arena „Am Hallo“. Anwurf ist um 19:30 Uhr.

Als der TV Großwallstadt am Samstagabend seinen ersten Saisonsieg gegen den ASV Hamm (29:24) bejubelte, hatten alle TuSEM-Anhänger weniger Anlass zu Freude. Durch den Sieg der Unterfranken ist der TuSEM nämlich auf den 18. Platz der Tabelle abgerutscht und ist nunmehr die einzige Mannschaft ohne Saisonsieg. Tags zuvor unterlagen die Essener im Derby beim TSV Bayer Dormagen und verpassten den erhofften Befreiungsschlag nach der deutlichen 26:42-Niederlage gegen Dresden. Die Niederlage in Dormagen war verdient, wenngleich der TuSEM es in Phasen verpasste, die Partie für sich gewinnbringend in eine Bahn zu lenken. Nach einer defensiv schwachen ersten Halbzeit, in welcher sich immerhin Torhüter Lukas Diedrich mit einigen Paraden auszeichnen konnte, stabilisierte sich die Essener Deckung im zweiten Abschnitt zusehends. Doch zu viele vergebene Würfe sowie eine teilweise mangelhafte Entscheidungsfindung im Offensivspiel machten dem TuSEM an jenem Abend einen Strich durch die Rechnung. „Wir haben mehrere Momente, wo wir das Spiel in unsere Richtung drehen können. Es ist dann einfach schade, dass wir diese nicht für uns nutzen können. Ich finde schon, dass wir eine gute Resillienz gezeigt haben, wir kämpfen uns mehrmals zurück. Das sehe ich grundsätzlich positiv, dass haben wir uns in den letzten Monaten angeeignet. Der nächste Schritt ist es, einfach in bestimmten Situationen cooler zu bleiben. Wir sind immer noch in einem Prozess, wo es immer mal wieder Schwankungen geben wird“, resümiert Cheftrainer Kenji Hövels die dritte Saisonniederlage.

Potsdam kommt verlustpunktfrei nach Essen – Schley trifft auf die alten Kollegen

Am Mittwochabend kommt es nun zu einem Tapetenwechsel, ehe am kommenden Sonntag (27. September) das nächste wichtige Ligaspiel gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke ansteht. In der zweiten Runde des DHB-Pokals treffen die Essener auf den 1. VfL Potsdam und damit auf den aktuellen Tabellenzweiten der 2. Handball-Bundesliga. Der Koopearationsklub der Füchse Berlin hat alle vier bisherigen Spiele gewonnen, wenngleich alle vier Partien recht umkämpft waren und nur knapp an Potsdam gingen. So schlug man Coburg mit 31:30, Hüttenberg mit 33:32, Emsdetten mit 34:31 und am Wochenende Ludwigshafen mit 23:19. In der ersten Runde des DHB-Pokals gewann Potsdam ebenfalls hauchzart beim Drittligisten TuS Vinnhorst. Auf Essener Seite wird die Partie besonders für Felix Mart und Nicholas Schley (erst im Sommer aus Potsdam nach Essen gewechselt) eine besondere werden, treffen die beiden doch auf ihren ehemaligen Verein. Auch Kenji Hövels hat ob seiner langen Zeit bei den Füchsen Berlin gute Beziehungen in die brandenburgische Landeshauptstadt und möchte mit seinen Schützlingen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren: „Ich finde das Spiel im Grundsätzlichen cool, da wir nach den letzten beiden Niederlagen die Chance erhalten, befreit aufzuspielen. Die Rollen sind klar verteilt. Wir haben aber nicht diesen Druck wie in der Liga, zu punkten. Wir müssen etwas auf die Belastung schauen in dieser englischen Woche, aber das werden wir gut hinkriegen.“ Der TuSEM freut sich über jeden Fan, der sich am Mittwochabend auf den Weg in die Halle begibt, um die Jungs vor Ort zu unterstützen. Tickets gibt es unter tusemessen.de/tickets und an den Abendkassen. DYN überträgt die Partie ab 19:10 Uhr live und on demand.

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