50 Fans waren im Fanbus angereist, diverse weitere auf eigene Kosten, sogar Nationaltorwart David Späth schaute im TUSEM-Trikot vorbei - genützt hat dies alles nichts. Die Essener verloren das Spiel bei den Eulen mit fünf Toren und vergaben somit den ersten Matchball zum sicheren Klassenerhalt. Für die Gastgeber waren die beiden Punkte überlebenswichtig. Die Eulen können im Falle eines Auswärtssieges in Dormagen (ebenfalls Sonntag um 17 Uhr) ihrerseits dann den Ligaverbleib klarmachen. Der TUSEM erwischte in der Friedrich-Ebert-Halle eigentlich einen guten Start, ehe die Partie ab der 20. Minute kippte. Nils Homscheid musste zu dieser Zeit aufgrund von gesundheitlichen Problemen auf die Bank. Den Ausfall ihres Spielgestalters konnte der TUSEM nicht adäquat kompensieren. Ludwigshafen zog bis zur Pause auf vier Tore davon und gab den Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her. TUSEM-Coach Daniel Haase ärgerte sich über die Niederlage und die damit verbundene nicht genutzte Chance: „Wir sind enttäuscht, dass wir diesen ersten Matchball nicht nutzen könnten. Wir machen uns das Spiel mit den schlechten zehn Minuten selbst kaputt. In der zweiten Halbzeit kämpfen wir uns zwar nochmal heran, können den Rückstand aber nicht drehen. Auch das 7-gegen-6 hat nicht optimal funktioniert."
Duell gegen Lübeck verspricht größte Dramatik - Jonas Ellwanger am DYN-Mikrofon
Die Rechnung war und ist allerdings weiterhin relativ simpel: Ein Sieg reicht zum sicheren Klassenerhalt. So auch am Sonntag beim Spiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau. Die Nordlichter fügten dem TUSEM im Hinspiel eine empfindliche 31:22-Niederlage zu, befinden sich allerdings auch mittendrin im Tabellenkeller. Das Team von Trainer David Röhrig unterlag zuletzt dem feststehenden Meister BHC denkbar knapp mit 28:29 - 16 Tore des Ex-Esseners Eloy Morante Maldonado spielten dort eine gewichtige Rolle. Lübeck reist als Tabellen-17. nach Essen (Stand Freitagabend) und braucht - äquivalent zu den Eulen am Dienstag - unbedingt zwei Punkte. Daniel Haase ist mit seinen Jungs allerdings fest entschlossen, diesmal den viel zitierten Sack zuzumachen: „Wir spielen zuhause, das gibt uns Mut, auch wenn wir zuletzt daheim zweimal sieglos waren. Ich sehe den Druck eher bei Lübeck. Wir wollen den Jungs, die gehen, einen schönen Abschluss bereiten und freuen uns über eine hoffentlich volle Halle." Ein gutes Stichwort an der Stelle: Viele Tickets gibt es nicht mehr. Es lohnt sich auf alle Fälle, den Vorverkauf unter tusemessen.de/tickets zu nutzen. Am Sonntag wird außerdem das KinderKrebsNetzwerk in der Sporthalle "Am Hallo" zugegen sein. In der Halbzeitpause erwartet alle Fans ein spannendes Interview, in dem alle mehr über die wertvolle Arbeit des Kinderkrebsnetzwerks und die Herausforderungen, die Krebs bei Kindern mit sich bringt, erfahren werden. Für alle, die es nicht in die Halle schaffen, beginnt um 16:45 die DYN-Übertragung. Kommentator Ole Linder freut sich dann über den Besuch vom ehemaligen TUSEM-Kapitän Jonas Ellwanger, der als Experte fungieren wird.
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