Insgesamt hat der TUSEM damit zum sechzehnten Mal in Folge das Jugendzertifikat von der Handball-Bundesliga erhalten. Mit dem Jugendzertifikat 2026 zeichnet die HBL-Profivereinen aus, die in ihren Leistungszentren entsprechend hohe Standards und Fördermöglichkeiten bieten.
Für TUSEM-Nachwuchskoordinator Viktor Dziabel ist die erneute Auszeichnung eine Belohnung für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit: ,,Traditionell steht die Jugendarbeit beim TUSEM Essen an oberster Stelle. Der Erhalt des Jugendzertifikats 2026 ist ein Ausdruck dessen, was in der täglichen Arbeit auf und neben dem Spielfeld für den Jugendsport investiert wird. Als einer von nur vier Vereinen in der 2. HBL wird der Auszeichnung ein noch größerer Wert verliehen. Es gilt einen Dank an die zahlreichen Haupt- und ehrenamtlichen Kräfte auszusprechen, ohne die ein derartiger Aufwand nicht zu bewältigen wäre. Des Weiteren ist es wichtig das Verbundsystem des Helmholtz-Gymnasiums und der Elsa-Brändström-Realschule in Essen hervorzuheben, durch die wir die duale Karriere unserer Spieler gewährleisten können.‘‘
Das Jugendzertifikat wird seit 2007 als Gütesiegel für exzellente Nachwuchsarbeit von der HBL vergeben. Es sichert die qualitative und kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in Profivereinen. Um den gestiegenen Anforderungen im internationalen Vergleich gerecht zu werden, wurden schrittweise die Kriterien zum Erwerb des Jugendzertifikats angehoben und weiterentwickelt, sodass die Clubs zur Erfüllung aller Auflagen verstärkt in die Strukturen ihrer Nachwuchsarbeit investieren müssen.
„Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir auch in diesem Jahr mit dem Jugendzertifikat der HBL ausgezeichnet werden. Unsere Nachwuchsarbeit hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise professionalisiert und in ihrer Qualität in sehr kurzer Zeit einen großen Schritt gemacht. Dies hat mit geschaffenen Strukturen – vor allem aber auch mit den dort handelnden Personen zu tun. Unser Dank gilt allen aktiven Trainerinnen und Trainern sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten in unserer Jugend“, so TUSEM Geschäftsführer Jonathan Abbenhaus.
Neben dem TUSEM haben nur folgende Vereine der 2.HBL das Jugendzertifikat erhalten: HBW Balingen-Weilstetten, 1. VfL Potsdam und TSV Bayer Dormagen.
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