Hochdramatisch – so lassen sich die letzten Minuten der Partie beim HC Elbflorenz Dresden vom vergangenen Sonntag wohl am besten beschreiben. Lange musste der TuSEM einem Rückstand hinterherlaufen, konnte immer mal wieder ausgleichen, doch schaffte es nicht, die Partie final auf seine Seite zu ziehen. In der Schlussphase spielten dann die Nerven verrückt, als die Essener zwei Siebenmeter vergaben und letztendlich zusehen mussten, wie die Dresdener einen 26:24-Heimsieg bejubelten. TuSEM-Cheftrainer Michael Hegemann trauerte den zwei Punkten ein wenig hinterher: „Klar waren wir über das Ergebnis am Ende enttäuscht, gab es doch mehrere Momente im Spiel, wo wir das Spiel einfach in unsere Richtung lenken können. Hätten wir es am Ende geschafft, in Führung zu gehen, bin ich sicher, dass wir das Spiel auch gewonnen hätten. Leider war der Spielausgang dann ernüchternd für uns.“ Immer wieder hat Hegemann in den vergangenen Wochen betont, dass sich seine neu zusammengewürfelte Mannschaft erst finden muss. Der ehemalige Nationalspieler kann somit der knappen Niederlage bei den ambitionierten Sachsen auch Positives abgewinnen: „Wir haben es nicht geschafft, das Spiel für uns zu entscheiden, auch wegen den vergebenen Siebenmetern. Aber eine solch knappe und unglückliche Niederlage kann auch förderlich für den Entwicklungsprozess der Jungs sein“, so Hegemann.
Lübbecke mit TuSEM-Vergangenheit – Hegemann erwartet eine „absolut starke Mannschaft“
Nun freuen sich die Essener auf das zweite Heimspiel der Saison. Und dieses hat es durchaus in sich: Lübbecke gehört nicht nur zu den Aufstiegskandidaten in dieser Spielzeit. Auch personell gibt es einige schöne Geschichten rund um die Begegnung. Die Ostwestfalen werden seit Sommer 2022 von Michael Haaß trainiert, gebürtiger Essener und ehemaliger Mitspieler von Hegemann. Ein Jahr haben die beiden zusammen in Essen gespielt. Auch auf dem Feld wird es zu einem Wiedersehen kommen: Tom Skroblien, Linksaußen der Gäste, spielte von 2017 bis 2020 für den TuSEM. Insgesamt verfügt Lübbecke über eine laut Hegemann „absolut starke Mannschaft“, die bereits in der letzten Saison lange um den Aufstieg mitgespielt hat. Mit Fynn Hangstein, der vom Erstliga-Aufsteiger ThSV Eisenach nach Lübbecke wechselte oder dem erstligaerfahrenen Torwart Nikolas Katsigiannis verfügen die Gäste über richtig Qualität. Die ersten drei Ligaspieler gewann der Turn- und Sportverein allesamt und schlug dabei namhafte Gegner wie Nordhorn-Lingen oder Hüttenberg. Am vergangenen Freitag setzte es die erste Niederlage: In der heimischen MERKUR Arena unterlag man den Eulen Ludwigshafen deutlich mit 31:41.
Ungewohnte Anwurfzeit – TuSEM will starke Heimserie ausbauen
In der vergangenen Saison gewann der TuSEM sein Heimspiel gegen Lübbecke mit 30:27. Ohnehin ist die Heimstärke der Essener hinlänglich bekannt. Mit dem Heimsieg gegen Dormagen am zweiten Spieltag bauten sie ihre Serie von ungeschlagenen Spielen auf nunmehr 16 Partien aus. Die Anwurfzeit am Freitag ist derweil ungewöhnlich: Anders als zur gewohnten Zeit um 19:30 Uhr findet die Partie eine Stunde später um 20:30 Uhr statt. Tickets für die Partie gibt es hier und an den Abendkassen. Für alle Daheimgeblieben gibt es die Möglichkeit, das Spiel beim neuen Medienpartner DYN der Handball-Bundesliga zu verfolgen. Alle Infos dazu unter dynmedia.com.
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